Pressemitteilung: Mehrgenerationenhaus

17. November 2012

Am 17. 11. 2012 gab der Kirchengemeinderat von St. Severin folgende Presseerklärung heraus. Vielleicht haben Sie das Echo in der Presse verfolgt. Sonst können Sie die Presseerklärung hier noch einmal nachlesen.

Im Dezember 2011 schien die Realisierung des Projektes Mehrgenerationenhaus in Tinnum zum Greifen nah. Im Boy-Peter-Eben-Weg sollten 24 Wohnungen mit großzügigem Gemeinschaftsteil und geosolarer Energieanlage gebaut werden. Dafür lag ein Architektenentwurf vor, für den im Wettstreit mit 26 anderen schleswig-holsteinischen Projektideen der 1. Platz als Leuchtturmprojekt errungen werden konnte, verbunden mit einer Zusage von 750.000,- € EU-Fördermitteln.

Mit dem tragischen Tod von Pastorin Heike Reimann verlor dieses Projekt im Januar 2012 seine engagierte Leiterin. Dennoch hielt der Kirchengemeinderat von St. Severin daran fest, das Projekt Mehrgenerationenhaus weiter zu entwickeln. Leider haben sich trotz einer breiten Zustimmung in der Gemeinde mittlerweile so viele Schwierigkeiten aufgetan, dass der Kirchengemeinderat, schweren Herzens vorerst davon Abstand nehmen musste, da allein die weiteren Planungs-kosten die Ressourcen der Kirchengemeinde bei weitem übersteigen würden.

Kooperationen zwischen der Kommune und der Kirche kamen nicht zustande. Der Kirchengemeinderat von St. Severin bedauert dieses sehr, ist aber nicht bereit, sich endgültig von der Idee eines Generationen übergreifenden Wohnprojektes für Sylter zu verabschieden. Angesichts des dringenden Wohnraumbedarfs auf der Insel erhofft sich die Kirche, dass doch noch gemeinsam mit der Kommune neue Planungsinitiativen ergriffen werden können.

Spenden, die bereits für das Mehrgenerationenhaus St. Severin eingegangen sind, sollen in der Zwischenzeit für Projekte genutzt werden, die ein Miteinander der Generationen befördern. Geplant sind gemeinsame Reisen von Senioren und Jugendlichen und weitere Freizeitaktivitäten.

Vorträge und Seminare sollen die Chance bieten, sich weiter mit den Themen „Nachhaltiges Bauen" und „Gemeinschaftliche Wohnprojekte" auseinanderzusetzen und sich so auf zukünftige Projekte vorzubereiten.