Beginn der Sanierung vom Keitumer Pastorat

06. Februar 2012
Seit Februar gehen die Handwerker am Proestwai 20 ein und aus. Das Keitumer Pastorat wird rundum saniert. In dem ersten Bauabschnitt werden Gemeindebüro und Pfarrwohnung samt der Heizungsanlage instand gesetzt. Aber nicht nur die Handwerker sind am Arbeiten. Unsere Gemeindesekretärin Frau Williams Nissen hat ihren Platz im improvisierten Gemeindebüro im Gemeindesaal. Konfirmandenunterricht sowie Gesprächsabende am Dienstag mit Pastorin Zingel finden auch weiterhin statt. Nur der Chor und die Besucher des Gemeindemittagstisches sind vorübergehend ins Tinnumer Gemeindehaus in der Dirksstr. 11 umgezogen.

Bis zum November soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein. Dann haben wir über den Winter Ruhe und können im Frühjahr  2013 weitermachen. Das Ziel ist ein helles und freundliches Gemeindezentrum, das barrierefrei und energetisch sparsam unserer Gemeinde in den nächsten 30 – 40 Jahren ein gutes zu Hause bieten wird. Wir danken dem Kirchenkreis Nordfriesland, der uns bei der Finanzierung dieses Unternehmens großzügig unterstützt.

Geleitet wird die Sanierung von Architekt Henning Lehmann. Fast täglich ist sein Mitarbeiter Björn Borck hier vorort.

 

Architekt Lehmann schreibt zum Sanierungskonzept:


 

Das marode Heizungs- und Wasserversorgungssystem ist die Hauptursache für eine erforderliche Sanierung. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu Wasserrohrbrüchen, die ohne eine grundlegende Sanierung nicht mehr in den Griff zu bekommen waren. In diesem Zuge bietet es sich an das Raum- und Nutzungskonzept grundsätzlich zu überprüfen und an die Gegebenheiten und Erfordernisse der heutigen Zeit anzupassen.

Die laufend steigenden Energiekosten sorgen dafür, dass man ebenfalls über eine energetische Aufwertung nachdachte und die Vorbildfunktion der Kirche nutzte um einen Multiplikationseffekt in der Gemeinde zu schaffen. Dies ist meiner Meinung gerade auf einer hochwassergefährdeten Insel wichtig.

So wird die komplette Heizungsanlage durch eine Wärmepumpe ersetzt um in Zukunft von den hohen Energiekosten runter zu kommen. In weiteren Bauabschnitten werden noch die Fassade, das Dach und die Fenster energetisch überarbeitet.