Gemeindeversammlung

20. Mai 2012

Nach dem Gottesdienst in St. Severin kam man im Tinnumer Gemeindehaus zusammen. Der Kirchenvorstand gab seinen Jahresbericht zu dem Jahr 2011. Insgesamt zeichnet sich eine positive Entwicklung des Gemeindelebens ab. Sowohl Gottesdienst- als auch Konzertbesuche nehmen stetig zu. Allein die Konfirmandengruppen werden kleiner, da viele Familien die Inseln verlassen.

Propst Bronk führte in die Entwicklungen unseres Kirchenkreises ein. Man ist bemüht, den notwendigen Einsparungen durch klare Prioritätensetzung zu begegnen. Der Erhalt der zahlreichen kirchlichen Immobilien übersteigt zunehmend die Ressourcen des Kirchenkreises. Der Kirchenkreis bemüht sich, auf landeskirchlicher Ebene für die Arbeit in einer Urlaubsregion eine Förderung des Pfarrstellenschlüssels zu erreichen. In der kommenden Nordkirche mit Nord- und Ostseeküste wird diese Frage einen hohen Stellenwert haben.

Nach dem Tod von Pastorin Heike Reimann wird es in kommender Zeit darum gehen, die pastoralen Aufgaben neu zu ordnen. Pastor Reimann versieht seinen Dienst zurzeit mit 75 %. Der Kirchenkreis hat beschlossen, dass ihm frei steht, auch wieder sein Amt in vollen Umfang zu übernehmen. Andererseits muss St. Severin dann diese Kosten selbst tragen.

Architekt Henning Lehmann berichtet über die laufenden Sanierungsmaßnahmen des Keitumer Pastorats. Bis zum Oktober 2012 soll die erste Bauphase abgeschlossen sein. Pastor Jörg Reimann berichtet über die Projektplanung für das St. Severinhaus in Tinnum. Es wird eine Kooperation mit der Gemeinde Sylt und der KLM angestrebt, um dies große Bauprojekt umzusetzen. Mit Hilfe der Fachkompetenz der Kommune scheint es möglich, bis Ende 2013 mehr als 20 Wohnungen zu erstellen und einen neuen Mittelpunkt in Tinnum entstehen zu lassen.

Die Versammlung schloss mit einem gemeinsamen Mittagessen, bei dem all Fragen zum Gemeindeleben weiter bewegt werden konnten.